Psychotherapie? Was bedeutet das? Wie läuft das ab?


Was bedeutet Psychotherapie?

Die Arbeit als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt, bedeutet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Lebenssituationen dabei zu helfen, ihre eigenen Kräfte in Gang zu setzen. Man könnte auch Hilfe zur Selbsthilfe dazu sagen.

Ablauf der Psychotherapie

Es finden ein Erstkontakt (die psychotherapeutische Sprechstunde), bis zu 6 Probetermine (die Probatorik) und manchmal auch Diagnostiktermine statt. Diagnostik bedeutet, dass neben Gesprächen auch Fragebögen oder Intelligenztests zum Einsatz kommen. Das ist wichtig, um genauer über die Symptomatik bescheid zu wissen. In dieser Zeit lernt man sich kennen und baut ein Vertrauensverhältnis auf.

Dann folgen die psychotherapeutischen Sitzungen, in der Regel einmal die Woche, die Dauer ist ca. 50 Minuten. Das ist die Phase, in der „gearbeitet“ wird. Es werden Therapieziele vereinbart und mithilfe der Fähigkeiten und Stärken, daraufhin gearbeitet. Arbeiten bedeutet in dem Fall spielen, basteln, malen, Rollenspiele und Entspannungsübungen oder Verhaltensexperimente durchzuführen. Dazu gehört es manchmal auch, dass Übungen besprochen werden, die die Kinder/ Jugendlichen zu Hause erledigen.

Psychotherapie kann als Einzeltherapie oder als Gruppentherapie oder als Kombination von beidem durchgeführt werden. Je nach dem, worum es sich handelt, wird gemeinsam entschieden, welche Therapieform am besten passt.

Kinder und Jugendliche leben meist mit ihren Familien oder in familienähnlichen Gemeinschaften (Wohngruppen, Pflegefamilien), daher ist es oft wichtig und nötig die Bezugspersonen in die Therapie mit einzubeziehen. Bei der Behandlung von Jugendlichen vereinbaren wir individuell, inwieweit Eltern bzw. Bezugspersonen in die Behandlung einbezogen werden. Bei Kindern gibt es mal mehr und mal weniger Gespräche mit den Bezugspersonen. Manchmal macht es auch Sinn noch andere Personen (z.B. Lehrer oder Familienhilfen) mit in die Behandlung einzubeziehen.

Mit welchen Beschwerden/ Symptomen stellt man sich vor?

 Manchmal ist man besonders traurig, hat ganz viel Angst, ist ständig sauer/ wütend oder die Gefühle fahren Achterbahn, wenn man dann selbst und/ oder die Eltern/ Bezugspersonen das Gefühl hat, es geht nicht mehr allein, wir schaffen das nicht. Vielleicht gibt es auch ständig Stress in der Schule? Weigerst du dich hinzugehen? Du hast Probleme mit Gleichaltrigen oder mit der Familie? Dann kann es sinnvoll sein, sich in meiner Praxis vorzustellen.

Beispiele für Störungsbilder, die ich behandele:
• Depressionen
• Angststörungen
• Essstörungen
• Aufmerksamkeitsstörungen
• Zwangsstörungen
• Mutismus
• Posttraumatische Belastungsstörung



 
 
 
 
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